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Ein runder Geburtstag ist Anlass zum feiern. Bei Georg Moser aber auch zum Staunen – denn seine Energie, seine Leidenschaft und seine Präsenz im Fahrsport lassen die Zahl 60 beinahe nebensächlich erscheinen.

Der Seekirchner aus Salzburg zählt seit Jahrzehnten zu den prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Fahrsports. Sein Name genießt weit über die Landesgrenzen hinaus höchsten Respekt – international hat er als mehrfacher FEI-Weltmeister Fahrsportgeschichte geschrieben.

Der Wimmhof-Bauer aus Seekirchen am Wallersee

Georg Moser wuchs auf dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Seekirchen am Wallersee auf. Pferde, Arbeit und Verantwortung begleiteten ihn von klein auf. Was als Begeisterung begann, wurde rasch zur Berufung. Mit unermüdlichem Einsatz, außergewöhnlichem Talent und einem feinen Gespür für Pferde arbeitete er sich Schritt für Schritt nach oben. Früh war klar: Hier fährt keiner „nur mit“ – hier fährt einer, der gewinnen will und gewinnen kann.

Der Fahrsport liegt bei den Mosers in der Familie: Schon Großvater Moser gründete auf dem Seekirchner Hof die erste ländliche Reitergruppe Salzburgs und machte die Norikerreiterei populär. 1977 stieß der elfjährige Georg dazu und absolvierte seine erste Vielseitigkeit auf einem Noriker.

Der Weg an die Weltspitze des Fahrsports

Seinen ersten großen Auftritt als Fahrer hatte Georg Moser 1986 bei den Zweispänner-Staatsmeisterschaften in Eugendorf. Mit Norikern galt er unter den Warmblutgespannen als Außenseiter – fuhr jedoch in allen sechs Hindernissen Bestzeit und wurde sensationell Vize-Staatsmeister.

GeorgMoser GladstoneDer internationale Durchbruch folgte 1993: Bei den FEI-Weltmeisterschaften der Zweispänner in Gladstone (USA) gewann Georg Moser die Goldmedaille in der Einzelwertung und wurde gemeinsam mit Albert Pointl und Hans Wolfmayer zusätzlich Mannschafts-Weltmeister.

 

Der Weltmeister mit Fiakerpferden an den Leinen

Bemerkenswert war die Geschichte jener Pferde, mit denen Georg Moser seine ersten FEI-Medaillen errang. Ein Salzburger Fiaker machte ihn auf ein Trabergespann in Ungarn aufmerksam, das ursprünglich für die Schlachtung vorgesehen war. Der bekannte ungarische Fahrer Sándor Nagy hatte die beiden Füchse als Dreijährige auf der Rennbahn entdeckt, später sieben Jahre im Fahrsport eingesetzt und schließlich 1991 an Georg Moser verkauft.

Bereits im September desselben Jahres startete Moser mit ihnen bei der Zweispänner-Weltmeisterschaft in Zwettl und wurde als 22. bester Österreicher. 1992 gewann das österreichisch-ungarische Trio die Staatsmeisterschaft – 1993 folgte schließlich der ganz große Wurf mit den FEI-Weltmeistertiteln in den USA.

GeorgMoser Gladstone 2

Ein wahrer Meister an den Leinen

Georg Moser war damit endgültig in der Weltspitze angekommen – und blieb es. Seine Vielseitigkeit ist außergewöhnlich: Er feierte Erfolge im Ein-, Zwei- und Vierspänner, wurde mehrfach Österreichischer Meister und Staatsmeister und war über viele Jahre Fixpunkt im Team Österreich.

Ein Herzensprojekt: Die Zweispänner WM 2005 in Salzburg

Ein besonderer Meilenstein war die FEI-Weltmeisterschaft der Zweispänner 2005, die Georg Moser mit einem engagierten Team in seine Heimat Salzburg holte. Die Veranstaltung setzte neue Maßstäbe im internationalen Fahrsport.

Austragungsort war die Red Bull Arena in Wals-Siezenheim, am westlichen Stadtrand von Salzburg. Die WM-Eröffnung fand im historischen Schlosspark von Schloss Kleßheim statt, die Dressur und das spektakuläre Hindernisfahren im hochmodernen Stadion, ergänzt durch einen anspruchsvollen Marathon rund um das Areal.

Auch sportlich glänzte Georg Moser vor heimischem Publikum: Mit den beiden legendären Wallachen La Salle und Lombard, aus eigener Zucht am Wimmhof geboren, gewann er die Dressurwertung und wurde gemeinsam mit Reiner Pointl (Einzelweltmeister 2005) und Albert Pointl FEI-Mannschafts-Weltmeister.

Dressage Georg Moser Sbg

Eleganz, Präzision und Kampfgeist

Georg Moser steht bis heute für modernen Fahrsport. Seine eleganten Dressurleistungen in allen Anspannungen bildeten stets das Fundament seiner Erfolge. Ob Dressur, Marathon oder Kegelfahren – er war immer ein Fahrer, der angriff, Verantwortung übernahm und bis zur letzten Mittellinie oder zum letzten Hindernis kämpfte. Sein Gespann war immer perfekt - Dank seines Teams, und seiner Leidenschaft für den Fahrsport mit gelebter Tradition.

Georg Moser Salsburg 2005Georgs grösste Erfolge zusammengefasst:

  • FEI Doppel-Weltmeister Zweispänner 1993 in Gladstone USA (Einzel & Mannschaft)

  • FEI-Mannschafts-Weltmeister Zweispänner 2005 in Salzburg AUT

  • Vielfacher Österreichischer Staatsmeister und Meister im Ein-, Zwei- und Vierspänner

  • Verleihung des Titels „Fahrmeister“ durch den Österreichischen Pferdesportverband

Gogi... der Familienmensch

Heute widmet sich Georg Moser vor allem der Ausbildung von Pferden und wieder vermehr den Norikern. Seine Familie steht im Mittelpunkt seines Lebens.
Gemeinsam mit seiner Frau Eva Maria ist er Vater von drei Kindern und mittlerweile stolzer und begeisterter Großvater.

Georg Moser ist nicht nur ein großer Sportler, sondern ein Mensch, der den Fahrsport lebt, weitergibt und mit Begeisterung darüber spricht. Wer ihm zuhört, spürt sofort: Hier erzählt ein Pferdemann, der jede Fahrt, jedes Risiko, jeden Erfolg und jede Enttäuschung mit ganzem Herzen erlebt hat.


Lieber Georg,
Dein sportlicher Weg ist geprägt von Leidenschaft und Bodenständigkeit. Du hast Generationen von Fahrsportbegeisterten inspiriert und dem österreichischen Fahrsport ein Gesicht gegeben.

Herzliche Gratulation zum 60. Geburtstag, Respekt vor einer außergewöhnlichen Karriere und - von Herzen alles Gute, Gesundheit und viele schöne Erlebnisse mit Deiner Familie und Deinen geliebten Pferden!

Jacqueline Zimmermann | Hippoevent

Fotos: privat, Dr.Schwarzl & Hippoevent

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