Nummer 5: Claudia Lauterbach lieferte Null-Runde im Kegelparcours fürs Team
Die Weltmeisterschaften der Einspänner in München sind mit einer Bronze-Medaille für Anne Unzeitig und ihren De Niro sowie Platz vier für die deutsche Mannschaft geendet. Auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem haben 85 Fahrer und Fahrerinnen und 18 Mannschaften die Einzel- und Teamweltmeister ermittelt. Es siegte Stefan Ulrich aus der Schweiz, der auch mit der Mannschaft Gold gewann, vor den Teams aus den Niederlanden und Frankreich. Das deutsche Team mit Anne Unzeitig und De Niro, Claudia Lauterbach und Verano sowie Ciara Schubert und Lassila verpasste knapp eine Medaille und wurde Vierter.
Auch Anne Unzeitig lag nach ihrem starken Geländeauftritt (Platz fünf) zunächst noch auf Rang vier der Einzelwertung, mit einem Strafpunkt Abstand zu den Medaillenrängen. Im Kegelparcours bewies sie dann einmal mehr, wie schnell und wendig ihr 18-jähriger Hannoveraner Fuchswallach De Niro (v. D-Online) ist. Ohne Strafpunkte kam sie ins Ziel und setzte damit das nach ihr folgende Spitzentrio unter Druck. Es blieb richtig spannend, denn die direkt nach ihr startende Niederländerin Cindy Benschop blieb ebenfalls fehlerfrei. Allerdings kostete sie das Überschreiten der erlaubten Zeit 0,7 Strafpunkte. Das reichte für Anne Unzeitig aus, sich an ihr vorbei auf den Bronzerang zu schieben - die erste WM-Einzelmedaille für die 24-Jährige.
Mario Gandolfo, der Weltmeister von 2024, und Stefan Ulrich, der Sohn von Vierspännerfahrer Werner Ulrich, ließen sich allerdings die Plätze eins und zwei aber nicht mehr nehmen. Gandolfo holte Silber, Stefan Ulrich Gold.
Als erste Mannschaftsfahrerin war Claudia Lauterbach mit ihrem in Sachsen gezogenen Verano an den Start gegangen. Nach Patz zehn in der Dressur und Rang 67 im Marathon lag sie vor dem Kegelfahren auf Rang 29 der Einzelwertung. Ihr gelang eine flüssige und sehr schnelle Runde durch den vom Schweizer Parcourschef Michael Mayer gebauten Kegelparcours. Die zweite Null-Runde des Tages! Das deutsche Team jubelte. „Nervenstark und ganz wichtig für das Team“, so Equipechef Rainer Bruelheide. Platz 19 am Ende in der Einzelwertung.
Die zweite Mannschaftsfahrerin Ciara Schubert hatte mit ihrer 15-jährigen in Baden-Württemberg gezogenen Schimmelstute Lassila im Gelände ein paar ärgerliche Fehler. Nach Dressur und Gelände lag die Marathon-Spezialisten damit auf Rang 23. Im Kegelparcours lief es dann aber für sie: Alle Bälle blieben liegen und mit nur 1,4 Zeitstrafpunkten kam sie ins Ziel. Das war nicht nur für die Mannschaft ganz wichtig, auch in der Einzelwertung verbesserte sie sich so auf Rang 18. „So ein Parcours ist schon eine Herausforderung, aber das mögen wir. Kegelfahren ist eigentlich nicht so unsere Stärke, aber wir haben wirklich viel trainiert und das hat sich jetzt ausgezahlt“, freute sich die 24-Jährige.
Marie Tischer hatte mit ihrem Fortino mit Platz sieben das beste deutsche Dressurergebnis geliefert. Nach dem Gelände rutschte sie jedoch auf Rang 63. Im Kegelparcours gab es drei Strafpunkte für ein umgefahrenes Schild, dazu ein Ball sowie 3,17 Zeitstrafpunkte, insgesamt also 9,17 Punkte, womit sie in am Ende in der Einzelwertung Rang 49 belegte.„Mit der Dressur war ich sehr zufrieden, das Gelände war schon richtig enttäuschend, das war zwar immer schon unsere Schwäche, aber in der Saison war es deutlich besser, aber hier dann eben nicht. Und ich bin froh, dass er jetzt heute im Kegelparcours wieder richtig für mich gekämpft hat und mich nicht im Stich gelassen hat. Damit bin ich eigentlich gut zufrieden, ärgere ich nur ein bisschen über mich selbst, als ich über das Schild gefahren bin, das hätte halt nicht sein müssen“, so ihre Analyse nach der WM.
Christoph Dieker aus Gescher war sehr zufrieden mit seiner zehnjährigen Brandenburger Stute Siebenstein. Für den Weltmeister von 2012 war München die erste WM seit 14 Jahren. Nach Dressur und Gelände belegte er Platz 44, im Kegelparcours fielen nur zwei Bälle. Damit kam Dieker mit insgesamt 10,06 Punkten ins Ziel und konnte einige Plätze in der Einzelwertung „gut machen“ – Platz 38 für ihn am Ende.
Für Martin Stötzer aus Erfurt war es die erste Weltmeisterschaft. Mit seinem selbst ausgebildeten Schweren Warmblüter Elsaß belegte er am Ende Platz 47. „Er kämpft einfach immer für mich, im Umgang ist er sehr lieb, aber auch sehr speziell“, erzählte er. „Um halb sechs muss es für ihn Abendbrot geben“, ergänzte seine Frau und Beifahrerin Anja Stötzer.
Für Jens Motteler (Nufringen) war es zwar schon die zweite WM, aber die erste mit seiner erst neunjährigen Stute Calida. Im Kegelparcours zeigten die beiden eine tolle Runde und kamen mit lediglich 4,87 Strafpunkten ins Ziel. Er belegte am Ende Platz 33. Über die Besonderheit von Calida sagte er: „Sie muss man so ein bisschen an- und ausschalten, sie spart Kräfte, wo es geht, aber wenn sie dann an ist, macht sie top mit.“
Nicht den glücklichsten Tag im Kegelparcours erwischte Lars Krüger aus Grumbach mit seiner erst achtjährigen Mit DSP Fenne Lily, die im vergangenen Jahr noch Weltmeisterin der jungen Fahrpferde war. Sieben Bälle fielen von den Kegeln und Zeitstrafpunkte kamen hinzu, so dass er mit 26,05 Strafpunkten ins Ziel kam – Platz 73 in der Einzelwertung am Ende.
Cheftrainer Karl-Heinz Geiger, der in München zum Veranstalterteam rund um den Bayerischen Reit- und Fahrverband gehörte, zog ein positives Fazit am Ende der WM. „Es ist alles gut gelaufen, wir sind sehr zufrieden, am Geländetag waren wirklich viele Zuschauer da und die Teilnehmer sind alle gut zufrieden“, sagte er. Auch Fahrerin Marie Tischer lobte die Veranstaltung: „Die WM war mega, mega gut, der Veranstalter hat sich sehr viel Mühe gegeben, die Bedingungen sind top gewesen, alles super!“
WM München-Riem: Anne Unzeitig auf Platz fünf im Marathon

Nummer 4: 5.September 2026: Deutsches Team weiterhin auf Rang vier
Bei den Weltmeisterschaften der Einspänner ging es auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem für alle 85 Fahrer und Fahrerinnen ins Gelände. Sieben Hindernisse, teilweise am Hang, durchs Wasser oder auch mit integriertem Biergarten mussten möglichst schnell durchfahren werden. Besonders gut aus deutscher Sicht gelang das Anne Unzeitig mit ihrem De Niro. Die beiden wurden Fünfte und rückten damit in der Einzelwertung auf Rang vier vor – die Medaillen sind somit noch in Reichweite. Das deutsche Team mit Anne Unzeitig mit De Niro, Ciara Schubert mit Lassila und Claudia Lauterbach mit Verano liegt nach Dressur und Marathon auch weiterhin auf Rang vier.
Anne Unzeitig war im Ziel des Marathons sehr begeistert: „Es war mega! Es hat so Spaß gemacht, ich habe wieder ein tolles Gefühl gehabt und De Niro hat super für mich gekämpft, wir haben eigentlich jeden Plan so hinbekommen, wie wir es wollten.“ In Hindernis drei, dem Biergarten-Hindernis, gelang ihr sogar die Bestzeit aller Teilnehmer. In der Dressur hatten die beiden Platz zwölf belegt, jetzt haben sie sich auf Rang vier vorgearbeitet.
Auch für die deutsche Mannschaft war das ein wichtiges Ergebnis. Als erste deutsche Teamfahrerin war am Vormittag Ciara Schubert mit ihrer Schimmelstute Lassila gestartet. Sie lieferte zwar schnelle Zeiten ab, allerdings fielen bei ihr in Hindernis zwei, das Hindernis am Hang, gleich zwei Bälle und ein weiterer Ball kam in Hindernis sechs dazu, so dass sich sechs Strafpunkte auf ihr Ergebnis aufrechneten. Nach Dressur und Gelände liegt die Marathon-Spezialistin nun auf Rang 23. „Ich habe mir leider ein bisschen teure Fehler erlaubt, es hätte besser laufen können und war am Ende nicht das, was wir uns erhofft hatten“, sagte sie im Ziel.
Als dritte Teamfahrerin startete am Nachmittag Claudia Lauterbach, Ehefrau von Bundestrainer Dieter Lauterbach. Mit ihrem Verano belegte sie Platz 67 im Marathon. Nach Platz zehn in der Dressur fiel sie damit auf Rang 29 der Einzelwertung zurück. „Er ist halt eher Dressurpferd als Geländepferd“, sagte sie über ihren Verano. „Es war schon anspruchsvoll und ich bin froh, dass ich einigermaßen ohne große Patzer durchgekommen bin, der eine Ball war natürlich unnötig,“ so ihr Fazit.
Über die Medaillen wird am Sonntag im Kegelfahren entschieden. „Morgen müssen auf jeden Fall erstmal zwei Fahrerinnen Null fahren, das ist wichtig“, sagte Einspänner-Bundestrainer Dieter Lauterbach auf die Frage, was noch so möglich sei.
Dressursieger führt weiterhin
Der Sieg in der Geländeprüfung ging an den Schweizer und Titelverteidiger Mario Gandolfo, der mit Favela als elfter Starter schon früh die Führung übernommen hatte. In der Einzelwertung liegt allerdings weiterhin sein Schweizer Teamkollege und Dressursieger Stefan Ulrich mit Bombardier vorne (122,80 Punkte). Auf Rang zwei folgt Gandolfo (128,93), auf Rang drei die Niederländerin Cindy Benschop mit Liberty (130,68). Ganz knapp dahinter, so dass sich Cindy Benschop keinen einzigen Ball erlauben darf, folgt schon Anne Unzeitig (131.19).
Lars Krüger mit Nachwuchspferd
Sehr gut zufrieden mit seinem achtjährigen Nachwuchspferd war Einzelfahrer Lars Krüger aus Grumbach. Mit DSP Fenne Lily, die im vergangenen Jahr noch Weltmeisterin der jungen Fahrpferde war, belegte er Platz 29 im Marathon. „Sie hat das für so ein junges Pferd super gemacht, sie war manchmal noch ein bisschen sehr beeindruckt, das hat man schon gemerkt, aber ansonsten alles super“, berichtete er.
Auch Christoph Dieker aus Gescher war sehr zufrieden mit seiner zehnjährigen Brandenburger-Stute Siebenstein. Er belegt bei seiner ersten WM – 14 Jahre nachdem er Weltmeister in Portugal geworden ist – nun Platz 44. Bei ihm kamen auf seine Hinderniszeiten noch fünf Strafpunkte dazu, da er im letzten Hindernis durch einen kleinen Rumpler mit der Kutsche seine Beifahrerin verloren hatte. „Ärgerlich, aber das Wichtigste ist, dass ihr nichts passiert ist, sie wollte in dem Moment gerade umgreifen“, erklärte er. Seine Beifahrerin und Ehefrau Nele Dieker landete auf den Füßen und konnte sofort wieder auf die Kutsche aufspringen.
Marie Tischer und ihr Fortino, die mit Platz sieben das beste deutsche Dressurergebnis geliefert hatten, rutschten nach dem Gelände auf Rang 63. Ebenfalls als Einzelfahrer am Start sind Martin Stötzer mit Elsaß und Jens Motteler mit Calida, die beiden belegen nach Dressur und Marathon nun die Plätze 40 und 55.
WM München: Deutsches Team auf Rang vier
Nummer 3: 5.September 2026: Marie Tischer auf Platz sieben in der Dressur
Einen starken Auftritt liefern Claudia Lauterbach und ihr Wallach Verano am zweiten Dressurtag bei der WM der Einspänner in München ab. „Ich kann mich einfach immer auf ihn verlassen“, lobte sie ihren 13-jährigen Schweren Warmblüter, den sie, seit er zweieinhalb Jahre alt ist, besitzt und selbst ausgebildet hat.
„Einige in meinem Bekanntenkreis hatten Zweifel, ob er wirklich gut genug ist für den großen Sport, aber man muss auch manchmal einfach an ein Pferd glauben“, sagte Claudia Lauterbach nach ihrer Dressur, für die sie 46,91 Punkte erhielt (Platz zehn) und damit auch ein gutes Ergebnis für die deutsche Mannschaft lieferte. Für das Team hatte Anne Unzeitig mit ihrem De Niro am ersten Tag auch schon mit 47.78 Punkten geliefert (Platz zwölf). Als letzte Teamfahrerin startete Ciara Schubert mit ihrer Schimmelstute Lassila. Die beiden sind eher Marathon-Spezialisten und kamen mit 54.17 Punkten (Platz 26) aus dem Dressurviereck. „Ich bin mega happy, es haben sich ein, zwei kleine Fehlerchen eingeschlichen, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr glücklich und freu mich auf Morgen auf den Marathon“, sagte die 24-Jährige nach ihrer Dressur.
Das Team aus der Schweiz führt
Damit liegt das deutsche Team nach der ersten Teilprüfung auf Rang vier. Es führt die Mannschaft aus der Schweiz, vor den Teams aus Frankreich und den Niederlanden. „Wir haben uns natürlich schon nach der Dressur etwas mehr als Platz vier erhofft, aber sie haben alle gekämpft und alle abgeliefert“, zeigte sich Bundestrainer Dieter Lauterbach zufrieden mit den Leistungen der deutschen Fahrer und Fahrerinnen. Die Dressurprüfung gewann der Schweizer Stefan Ulrich, der vor zwei Wochen noch mit seinem Vierspänner bei der WM in Aachen am Start war.
Seinen ersten Auftritt bei der WM hatte der Einzelfahrer Christoph Dieker mit seiner Stute DSP Siebenstein. 14 Jahre nach seinem Weltmeister-Titel mit FST Elmor ist er wieder bei einer WM dabei. „Im Rahmen der Möglichkeiten war es ganz ok,“ sagte Dieker nachher. Er kam auf 57.44 Punkte (Platz 34).
Das beste deutsche Dressurergebnis lieferte Einzelfahrerin Marie Tischer mit Fortino am ersten WM-Tag ab. Mit 44.05 Punkten belegte sie am Ende der Prüfung Platz sieben. Ebenfalls als Einzelfahrer am Start sind Jens Motteler mit Calida (Platz 29), Martin Stötzer mit Elsaß (Platz 43) und Lars Krüger mit DSP Fenne Lily (Platz 53), die alle schon am Vortag in der Dressur gestartet waren.
„Münchener Biergarten“ als Geländehindernis
Am Samstag steht das Gelände für alle 85 Gespanne aus 20 Nationen auf dem Programm. Acht spektakuläre Hindernisse, wie der „Münchener Biergarten“, bei dem Zuschauer direkt im Hindernis sitzen können, müssen dann möglichst schnell durchfahren werden. „Das Gelände wird sehr anspruchsvoll, es sind sehr schwierige und technischen Passagen dabei, die Fahrer müssen unwahrscheinlich aufpassen, dass sie nicht auch mal ein falsches Tor erwischen und außerdem sauber fahren, denn an den passenden Stellen liegen hier Bällchen auf den Geländehindernissen und wenn da eins fällt, kommen nochmal zwei Strafpunkte dazu“, gibt der Bundestrainer Lauterbach einen Ausblick auf den Geländetag.
Am Sonntag entscheidet sich in der dritten Teildisziplin, dem Kegelfahren dann auf der Olympia-Reitanlage, wer Mannschafts- und wer Einzel-Weltmeister wird.
Starker Dressurauftritt für Marie Tischer und Fortino
Nummer 2 - 4. September 2026: Guter Auftakt auch für das deutsche Einspänner-Team in München
Bei den Weltmeisterschaften in München-Riem treten 85 Fahrerin und Fahrerinnen aus 20 Nationen an. Der erste Dressurtag verlief aus deutscher Sicht schon vielversprechend. Marie Tischer übernahm mit ihrem 15-jährigen Fortino lange die Führung, dann schob sich doch noch drei Teilnehmer vor sie.
Auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem finden an diesem Wochenende die Weltmeisterschaften der Einspänner statt und die neuen Mannschafts- und Einzelweltmeister werden ermittelt. Die ersten 43 Gespanne fuhren bereits in das Dressurviereck ein und präsentierten sich und ihre Pferde der Richtergruppe. Einzelfahrerin Marie Tischer lieferte mit 44.05 Punkten das beste Ergebnis aus deutscher Sicht – Platz vier am Ende von Tag eins.
„Ich bin ja dieses Mal als Einzelstarter dabei und das war jetzt heute mein Tag, mein Ziel habe ich erreicht, ich wollte abliefern und ich bin super zufrieden, es hat so Spaß gemacht“, sagte Marie Tischer, die Dressurspezialistin.
Beeindruckende Atmosphäre
Auch für die deutsche Mannschaft gelang der Auftakt. Erste Starterin für das Team war Anne Unzeitig mit De Niro, die auch vor zwei Jahren schon zum deutschen Silber-Team der WM in Frankreich gehörten. Die viermalige Deutsche Meisterin kam auf 47.78 Punkte, Platz sieben. „Es war ein unfassbar gutes Gefühl, eine so tolle Anlage und ein tolles Feeling hier auf einer Heim-WM starten zu dürfen und dann auch noch so einen Partner zu haben – Wahnsinn“, lobte Anne Unzeitig nach ihrer Dressur nicht nur die Atmosphäre der Olympia-Reitanlage in München-Riem, sondern auch ihren 18-jährigen Fuchswallach De Niro. „Er hat alle Erwartungen übertroffen, mir sind da sogar ein bisschen die Tränen gekommen beim Rausfahren, weil ich so happy bin, dass er so für mich gekämpft hat.“
Anne Unzeitig aus Greifenstein fährt gemeinsam mit Ciara Schubert und Lassila, die auch bei der WM 2024 schon im Team waren, und Claudia Lauterbach mit Verano für die deutsche Mannschaft. Claudia Lauterbach und Ciara Schubert starten am zweiten Dressurtag wie auch Einzelfahrer Christoph Dieker, Weltmeister von 2012, mit Siebenstein.
Ebenfalls als Einzelfahrer am Start sind Martin Stötzer mit Elsaß, Jens Motteler mit Calida und Lars Krüger mit DSP Fenne Lily. Den Auftakt für Deutschland im Dressurviereck machte Martin Stötzer am Donnerstagvormittag. Er liegt nach dem ersten Teil der Dressurprüfung mit 58.90 Punkten auf dem vorläufigen Rang 21. Jens Motteler zeigte mit der neunjährigen Calida eine gute Vorstellung, die mit 55.50 Punkten (Rang 15) belohnt wurde. Letzter deutscher Starter am ersten Dressurtag war Lars Krüger mit der erst achtjährigen DSP Fenne Lily, die im vergangenen Jahr noch Weltmeisterin der jungen Fahrpferde war. Mit Championaten kennt sich die elegante Stute von Don Martillo – FBW French Kiss aus: Im Jahr 2023 war sie Bundeschampion und 2024 Vize-Bundeschampion der Fahrpferde in Moritzburg. Vorgestellt wurde sie auch damals immer schon von ihrem Besitzers Lars Krüger. Die beiden beendeten ihre WM-Premiere im Dressurviereck mit 61.03 Punkten (Rang 28).
Die weiteren Startzeiten am Freitag im Überblick:
- 09.32 Uhr: Claudia Lauterbach und Verano (Team)
- 11.46 Uhr: Christoph Dieker mit Siebenstein (Einzel)
- 15.00 Uhr: Ciara Schubert mit Lassila (Team)
WM Einspänner in München gestartet
Nummer 1 - 3. September 2026: Alle deutschen Pferde passieren Verfassungsprüfung
Die internationale Fahrsportwelt blickt nach München: Auf der Olympia-Reitanlage München-Riem treffen sich vom 3. bis 6. September die besten Einspännerfahrerinnen und -fahrer der Welt zur FEI Driving World Championship Singles 2026. Rund 90 Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen werden erwartet und kämpfen in den Disziplinen Dressur, Gelände- und Kegelfahren um den Einzel- und Mannschafts-Weltmeistertitel.
Kurzfristig gab es zuvor noch eine Änderung im deutschen Team: Lars Krüger und DSP Fenne Lily starten nun, da Rocky Lee von Christian Prinz nicht fit ist. Das heißt, dass Anne Unzeitig mit De Niro, Claudia Lauterbach mit Verano, Ciara Schubert mit Lassila für die Mannschaft, sowie Marie Tischer mit Fortino, Martin Stötzer mit Elsaß, Christoph Dieker mit Siebenstein, Jens Mottler mit Calida und Lars Krüger mit DSP Fenne Lily als Einzelfahrer in München starten werden. Heute haben dann alle deutschen Pferde die Verfassungsprüfung passiert und sind „fit to compete“.
Geländetag mit spektakulären Hindernissen
Donnerstag und Freitag steht die Dressurprüfung auf dem Programm. Besonders spektakulär wird der Geländetag am Samstag, 5. September mit seinen rasanten Hindernissen, darunter das spektakuläre Wasser- und Biergartenhindernis. Am Sonntag entscheidet das Kegelfahren über die Medaillen, bevor die neuen Weltmeister am Nachmittag geehrt werden.
Auf die Besucher wartet außerdem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie. Ergänzt wird das Angebot durch einen Messebereich und vielfältige gastronomische Angebote. Ein besonderes Highlight ist der Galaabend am Freitag, 4. September, mit Showprogramm, Pferden und besonderer Atmosphäre verspricht er unvergessliche Momente für die ganze Familie. Kinder bis einschließlich zehn Jahre haben freien Eintritt. Die Dressurprüfungen am Donnerstag und Freitag können zudem kostenlos besucht werden.

Presse Information von PFERDESPORT DEUTSCHLAND
Christine Meyer zu Hartum
Pferdesport Deutschland
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