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FN: WM Vierspänner: Silber für deutsches Team - Bronze für Michael Brauchle in der Einzelwertung

Die deutschen Vierspänner haben Silber gewonnen! In einem spannenden Kegelfahren bei der Weltmeisterschaft in Partoni del Vivaro im Nebel und bei strömendem Regen konnten Michael Brauchle, Georg von Stein und Mareike Harm ihren zweiten Rang halten und so Team-Silber gewinnen. Zusätzlich holt sich Michael Brauchle noch die Einzel-Bronze-Medaille. Mannschafts-Gold gewinnen die Niederländer, Bronze geht an Belgien. Gold in der Einzelwertung sichert sich einmal mehr der amtierende Weltmeister Boyd Exell aus Australien.

„Wir sind sehr zufrieden mit unserer Silber- und Bronzemedaille, wir hatten ein tolles Team mit tollem Zusammenhalt und eine richtig schöne WM“, freute sich Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. „Das Kegelfahren heute war noch einmal richtig anspruchsvoll.“

Wie vorab von Geiger vermutet, war die erlaubte Zeit des Kegelparcours extrem knapp bemessen und so häuften sich zu Beginn der Prüfung die Fehler und vor allem auch die Zeitstrafpunkte. Als erster deutscher Mannschaftsfahrer musste Georg von Stein in den Parcours. Er schaffte den Parcours in einer sehr schnellen Zeit, die bis zum Schluss noch mit zu den schnellsten gehörte, allerdings fielen bei ihm vier Bälle, so dass er mit 14,33 Strafpunkten ins Ziel kam.

Dann zeigte der Niederländer Bram Chardon, Europameister von 2019, das es machbar war. Ohne Fehler und in der Zeit lieferte er die erste Nullrunde des Tages und verbesserte sich dadurch von Rang acht an die vorläufige Spitze des Starterfeldes. Und setze damit natürlich auch das deutsche Team unter Druck, das mit 314,85 Punkten hinter dem Team aus den Niederlanden mit 311,58 Punkten lag.

Platz fünf für Mareike Harm
Mareike Harm, die nach Dressur und Gelände auf Platz sechs lag, und als zweite deutsche Teamfahrerin an der Reihe war, behielt die Nerven und blieb mit Racciano, Sunfire, Luxus Boy und Zazou fehlerfrei. Lediglich 4,89 Zeitstrafpunkte kamen auf ihr Konto dazu. An die Mannschaftsgoldmedaille kam das deutsche Team zwar nicht mehr heran, aber Mareike Harm verbesserte sich durch das Top-Kegelergebnis (Platz drei) um einen Platz und beendete die WM auf Rang fünf (168,76). „Mareike ist eine tolle WM gefahren, hat auch heute im Kegelparcours wieder eine super Leistung gebracht, das ist schon beeindruckend wie sie sich in dieser Männer-Domäne durchsetzt“, so Geiger.

Michael Brauchle und Ijsbrand Chardon tauschen Plätze
Ihr Teamkollege Michael Brauchle, der das Gelände gewonnen hatte und als Zweitletzter in den Parcours einfahren musste, da er auf Rang zwei der Zwischenwertung lag, zeigte ebenfalls eine souveräne Runde im Kegelparcours und sicherte sich mit 7,71 Strafpunkten für einen Ball und Zeitfehler (Platz sechs im Kegelfahren) die Bronzemedaille mit 163,89 Punkten in der Einzelwertung. „Das ist natürlich schon ein bisschen schade, dass Michi hier nicht Silber geholt hat, sondern dann auf Bronze abgerutscht ist, aber dennoch hat er eine überragende WM gefahren mit seinem Sieg im Gelände gestern und sehr großem Engagement, das er in den Sport steckt bei doch eher kleinen Mitteln im Vergleich zu vielen anderen“, so Geiger.

Für das Mannschaftsergebnis zählten somit die 4,89 Punkte von Mareike Harm und die 7,71 Punkte von Michael Brauchle. Mit 327,45 Punkten gewann das deutsche Team die Silbermedaille vor dem belgischen Team mit 356,39 Punkten. Gold ging an die Mannschaft aus den Niederlanden mit Bram und Ijsbrand Chardon sowie Koos de Ronde, der sich im Gelände einen Zweikampf mit Michael Brauchle geliefert hatte.

Gold an Dauer-Champion Boyd Exell
In der Einzelwertung ging die Silbermedaille an Ijsbrand Chardon (159,82), der wie sein Sohn Bram zuvor, ebenfalls fehlerfrei fuhr und nur 2,35 Zeitstrafpunkte sammelte und sich am Ende noch an Michael Brauchle (163,89) vorbei schieben konnte. Einzel-Gold ging wie seit 2010 ununterbrochen wieder an den in den Niederlande lebenden Australier Boyd Exell. Der 50-jährige hatte die Dressur vor Mareike Harm gewonnen und fuhr als Führender der Kombinierten Wertung als letzter in den Kegelparcours ein. Sein Vorsprung auf Ijsbrand Chardon betrug neun Punkte. Sicher wie gewohnt wie kein einziger Ball und die 5,92 Zeitstrafpunkte konnte er sich erlauben. Das hieß also Gold in der Einzelwertung (156,06).

Georg von Stein beendete die WM auf Platz zwölf. Durch ein gutes Ergebnis im Kegelparcours (Platz acht) konnte der deutsche Einzelfahrer Rene Poensgen (Eschweiler) noch drei Plätze „gut machen“ und beendete die WM auf Platz 16. Anna Sandmann, die eine tolle Dressur gefahren war (Platz vier) beendet die WM auf Platz 19 vor Dirk Gerkens (Paderborn) auf Platz 20.

 

FN: WM Vierspänner: Michael Brauchle gewinnt Gelände Deutsches Team auf Silberkurs

MichiB

Was ein spannender Geländetag! Michael Brauchle gewinnt bei der Weltmeisterschaft der Vierspänner die Geländeprüfung und das deutsche Team liegt nun auf dem Silberrang.

Was ein Auftritt von Michael Brauchle aus Aalen in Baden-Württemberg: Der Marathon-Spezialist hat einmal mehr der internationalen Konkurrenz gezeigt, wie schnell er in den Hindernissen sein kann und mit seinen vier Pferden Carola, Djamilo, Don und Quidditch S in vier von acht Hindernissen die Bestzeit gefahren. Umgerechnet 107,00 Punkte waren der Sieg in der Geländeprüfung. „Das war mal wieder überragend. Michi hat bei den letzten drei Championaten jetzt das Gelände gewonnen – er war schnell, flüssig und ist alles rund gefahren, hat eine super Crew dabei und auch seine Pferde sind topfit“, lobte Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. "Es war ein spannender Zweikampf mit Koos de Ronde, aber am Ende hat Michi gewonnen", so Geiger. 

Nach Platz neun in der Dressur ist er nun auf Platz zwei der Kombinierten Wertung und dem führenden und amtierenden Weltmeister Boyd Exell mit insgesamt 156,18 Punkten auf den Fersen. Der Australier Exell führt mit 150,14 Punkten nach seinem Sieg in der Dressur und Platz sechs im Gelände weiterhin. Auf Platz drei hinter Brauchle liegt nun der Niederländer Ijsbrand Chardon mit 157,47 Punkten (Platz vier im Marathon/Platz fünf in der Dressur).

„Georg war auch schnell im Gelände, aber bei ihm hat am Ende vielleicht die letzte Präzision gefehlt, das hat uns heute leider die Führung mit der Mannschaft gekostet“, so die Analyse vom Bundestrainer. Bei Georg von Stein (Modautal), der wie Michael Brauchle und Mareike Harm (Negernbötel) für die deutsche Mannschaft fährt, fielen drei Bälle in den Hindernissen. Je Ball gab es dafür zwei Strafpunkte auf die Hinderniszeiten hinzugerechnet. Er beendete mit seinen Pferden Darco, Despardo, Javiro und Playboy mit 119,82 Punkten den Marathon auf Platz elf. Nach Platz zehn in der Dressur liegt er damit in der Kombinierten Wertung nun auf Rang elf (169,26).

Nach ihrem zweiten Platz in der Dressur hat die Dressurspezialistin Mareike Harm den Marathon mit Racciano, Luxus Boy, Sunfire und Zazou auf Platz 16 beendet. „Mareike ist ganz toll gefahren, alles super flüssig, keine Steher oder Hänger, das war eine super harmonische Runde und ganz toll“, lobte der Bundestrainer. Für die Einzelwertung bedeutet das, dass sie nun auf Rang sechs liegt (163,87). Der Abstand zum Bronzerang ist mit knapp sieben Punkten aber noch nicht allzu groß.

"Wir werden morgen alles geben"
Für die deutsche Mannschaft bedeuteten die Ergebnisse, dass sie nun mit 314,85 Punkten auf dem Silberrang liegt und ihre Führung nach der Dressur an die Niederländer abgegeben haben. Das niederländische Team kommt auf insgesamt 311,58 Punkte. Da ein gefallener Ball im Kegelparcours drei Strafpunkte gibt, wird es am Sonntag im Kegelfahren sehr spannend. „Wir werden morgen alles geben, der Parcours ist sehr flüssig zu fahren, das Tempo wird mal wieder entscheidend sein“, so Geiger mit Blick auf das Kegelfahren am Sonntag. Auf Bronzekurs sind die Belgier mit 335,20 Punkten.

Anna Sandmann, die 27-jährige Emsländerin, und Mannschafts-Europameisterin von 2019, ist als Einzelfahrerin am Start. Sie hatte Platz vier in der Dressur belegt. Im Marathon fielen bei ihr drei Bälle, so dass sie am Ende auf Platz 25 der Geländeprüfung und auf Platz 17 in der Einzelwertung liegt. Direkt dahinter die beiden anderen deutschen Einzelfahrer Dirk Gerkens (Paderborn), der auf Platz 14 im Gelände landete, und Rene Poensgen (Eschweiler), der Platz 18 in der Marathonprüfung belegte.

 

FN: WM Vierspänner: Deutsches Team führt nach Dressur - Mareike Harm auf Platz zwei, Anna Sandmann auf Platz vier

mareike

Das deutsche Vierspänner-Team hat nach der Dressur die Führung übernommen und liegt mit einem Punkt vor dem Team aus den Niederlanden. „Das ist ein super guter Start, normalerweise haben immer die Niederländer nach der Dressur geführt und wir mussten das dann über den Marathon wieder aufholen, jetzt sind wir vorne und fahren morgen auch noch einen guten Marathon“, freute sich Bundestrainer Karl-Heinz Geiger über die guten Dressurergebnisse seines Teams.

Das beste Ergebnis lieferte Mareike Harm (Negernbötel). Die 36-jährige Holsteinerin präsentierte ihre Pferde Luxus Boy, G, Zazou und Racciano optimal im Viereck und wurde mit 38,85 Punkten belohnt. „Mareike hat hier ihre Top-Leistung geliefert und ist wirklich sehr gut gefahren“, lobte auch der Bundestrainer. Aber auch Marathon-Spezialist Michael Brauchle (Aalen) überzeugte im Dressurviereck. „Michi hat ein sehr ausdrucksstarkes Gespann mit viel Bewegungsqualität, der kann in Zukunft sogar bestimmt noch ein paar Punkte mehr holen, denn er ist hier ein bisschen auf Sicherheit gefahren“, so die Analyse von Geiger. Mit 49,18 Punkten landete Michael Brauchle auf Platz neun der Vierspänner-Dressur, knapp vor seinem Team-Kollegen Georg von Stein (Modautal), der mit 49,44 Punkten Platz zehn belegte. Das deutsche Team kommt somit am Ende auf insgesamt 88,03 Punkte, das niederländische Team mit Ijsbrand und seinem Sohn Bram Chardon sowie Koos de Ronde auf 89,23 Punkte.

Die Dressurprüfung gewinnt der amtierende Weltmeister Boyd Exell aus Australien mit 34,13 Punkten vor Mareike Harm auf Platz zwei und dem US-Amerikaner Chester Weber auf Platz drei (41,52). Dahinter Anna Sandmann (Lähden), die am ersten Dressurtag schon gestartet war, und mit 42,52 Punkten am Ende der Prüfung Vierte wird vor dem Niederländer Ijsbrand Chardon auf Platz fünf (42.98).

Wie Anna Sandmann sind auch Dirk Gerkens (Paderborn) und Rene Poensgen (Eschweiler) als Einzelfahrer bei der WM am Start. Die beiden waren ebenfalls schon am ersten Dressurtag gestartet und belegten am Ende die Plätze 28 und 31.

„Der Marathon ist sehr anspruchsvoll“
Morgen steht dann die Geländeprüfung – der Marathon der Vierspänner – auf dem Programm. „Der Marathon ist sehr anspruchsvoll, es ist alles dabei - von sehr engen, technischen Hindernissen bis zu Hindernissen, die auf Geschwindigkeit hin angelegt sind. Außerdem geht es hier immer wieder bergauf und bergab, das wird auch Kräfte raubend für die Pferde“, erklärt Geiger. „Aber unsere Pferde sind konditionell sehr gut drauf und Georg und Michis Pferde sind so ein Gelände auch vom Training zuhause gewohnt.“

Nach dem Gelände steht am Sonntag das Hindernisfahren auf dem Programm. Im Kegelparcours entscheidet sich dann, wer Mannschafts- und wer Einzel-Weltmeister wird. Die WM 2020 war corona-bedingt ausgefallen, das Team aus den USA ist amtierender Weltmeister, da es 2018 bei den Weltreiterspielen in Tryon gewann. Den Einzel-Weltmeister-Titel hat seit 2010 der Australier Boyd Exell inne.

 

FN: WM Vierspänner: Gelungener Dressurauftakt für Anna Sandmann - Georg von Stein liefert erstes Mannschafts-Ergebnis

AnnaWMdressur

Die Weltmeisterschaften der Vierspänner sind mit dem ersten Teil der Dressur gestartet. Ein überragendes Dressurergebnis lieferte Anna Sandmann, die nach der Hälfte der insgesamt 38 Teilnehmer auf Platz zwei liegt, direkt dahinter Georg von Stein auf Platz drei – der damit das erste Ergebnis für die deutsche Mannschaft lieferte.

Bei der Weltmeisterschaft der Vierspänner sind 38 Teilnehmer aus 16 Nationen am Start, insgesamt sechs Nationen stellen eine Mannschaft. 16 Fahrer und eine Fahrerin – Anna Sandmann – starteten am ersten Tag der Dressur, der Rest folgt morgen. Das beste Ergebnis des Tages aus deutscher Sicht lieferte Anna Sandmann. Die die 27-jährige aus Lähden im Emsland ist als Einzelfahrerin bei der WM am Start. 42,52 Strafpunkte waren ihr Ergebnis, besser - aus Sicht der Richter -  war bislang nur der US-Amerikaner Chester Weber, der 2018 in Tryon Einzel-Silber gewonnen hatte. „Anna ist richtig stark gefahren, die Pferde haben eine tolle Elastizität gezeigt und waren auch relaxt genug, um einen guten Schritt zu gehen“, war auch Bundestrainer Karl-Heinz Geiger begeistert.

Auch der erste Mannschaftsfahrer, Georg von Stein (Modautal), lieferte ein gutes Ergebnis: Platz drei mit 49,44 Strafpunkte und damit Platz drei im Zwischenranking. „Wir hätten uns für Georg sogar noch zwei oder drei Punkte mehr erhofft“, so die Analyse vom Bundestrainer. „Aber morgen kommen mit Mareike Harm und Michael Brauchle noch zwei starke Dressurfahrer, denn auch unserer Marathon-Spezialist Michi hat in diesem Jahr schon gute Dressuren gefahren und ein ganz tolles Gespann mit seinen vier Rappen.“ Michael Brauchle startet am Freitag um 10.52 Uhr, Mareike Harm, Dressurspezialistin im deutschen Team, ist um 16.34 Uhr die letzte Starterin im Dressurviereck.

Erster Starter der Weltmeisterschaften war am frühen Morgen Dirk Gerkens. Der Hufschmied aus Paderborn war schon mit dem Pony-Vierspänner Weltmeister, seit vielen Jahren aber mittlerweile auch mit vier Großpferden an den Leinen erfolgreich. Er kam mit 62,03 Punkten auf Platz 13. Dirk Gerkens ist als Einzelfahrer am Start, wie auch Rene Poensgen. Der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe „Poensgen Brot“ beendete seine Dressur mit 62,96 Punkten auf Rang 15. „Ich bin zufrieden, das war heute im Großen und Ganzen alles schon sehr gut“, so Geiger.

Der zweite Teil der Vierspänner-Dressur beginnt am Freitag um 10 Uhr.

FN: Alle deutschen Pferde fit

Weltmeisterschaften in Pratoni mit Vet-Check gestartet... Die Vielseitigkeitsreiter sind abgereist, die Vierspännerfahrer sind angekommen. In Pratoni del Vivaro südlich von Rom folgt auf die Weltmeisterschaft in der Vielseitigkeit nun die WM der Vierspänner. Erster Programmpunkt war die Verfassungsprüfung: Alle 30 deutschen Pferde sind „fit to compete“.

Für die deutsche Mannschaft starten Michael Brauchle (Aalen), Georg von Stein (Modautal) und Mareike Harm (Negernbötel). Als Einzelfahrer gehen Anna Sandmann (Lähden), Dirk Gerkens (Paderborn) und Rene Poensgen (Eschweiler) an den Start. "Unsere Pferde sind topfit und werden hier auch bestens von unserer Mannschaftstierärztin Mathilde Pluim betreut", sagt Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. 

"Die Bedingungen hier sind hervorragend, es gibt unendlich viele Vorbereitungsplätze, die Stallungen sind top und auch das Drivers-Camp ist super", lobt er. "Die Geländehindernisse haben wir auch schon gesehen. Der Marathon wird sehr anspruchsvoll, einer WM würdig. Da ist alles dabei - es gibt Hindernisse, die sehr eng gesteckt und sehr technisch sind und andere, die eher auf Geschwindigkeit ausgerichtet sind", erklärt Bundestrainer Geiger. Die Geländeprüfung - der Marathon der Vierspänner - steht am Samstag auf dem Programm. Zuvor müssen alle Vierspänner aber erst noch die Dressurprüfung absolvieren. Die beginnt Donnerstagmorgen um 9.30 Uhr und endet am Freitagnachmittag mit Mareike Harm als letzter Starterin. Am Sonntag steht mit dem Kegelfahren die dritte Teilprüfungen der WM an und es entscheidet sich, wer die Medaillen gewinnt und Weltmeister wird. 

Titelverteidiger in der Mannschaftswertung ist das Team aus den USA, das bei den Weltreiterspielen 2018 in Tryon die Goldmedaille gewann, Silber ging an die Niederlande, Bronze an das belgische Team. 2020 sollten die Weltmeisterschaften in den Niederlanden stattfinden, waren corona-bedingt dann aber kurzfristig doch noch abgesagt worden. "Wir haben ein starkes Team und unser Ziel ist auf jeden Fall eine Medaille“, so die Ansage von Geiger. Titelverteidiger in der Einzelwertung ist der Australier Boyd Exell, der seit den Weltreiterspielen 2010 den WM-Titel hält. Bei der Weltmeisterschaft 2022 sind 35 Fahrer und zwei Fahrerinnen (beide aus Deutschland) aus 16 verschiedenen Nationen mit 185 Pferden am Start. Insgesamt sechs Nationen stellen eine Mannschaft.

Die Startzeiten in der Dressur sind:

Donnerstag, 22. September: 

  • 10.00 Uhr: Dirk Gerkens
  • 10.52 Uhr: Rene Poensgen
  • 14.30 Uhr: Georg von Stein
  • 14.43 Uhr: Anna Sandmann

Freitag, 23. September:

  • 10.52 Uhr: Michael Brauchle
  • 16.34 Uhr Mareike Harm

 

FN: Interview mit Bundestrainer Charly Geiger

CharlyGeiger

Pratoni lädt zur Vierspänner-Weltmeisterschaft...  1960 wurde auf der Geländestrecke in Pratoni del Vivaro um olympische Ehren geritten, jetzt haben sich gerade die Vielseitigkeitsreiter dort getroffen, eine Woche später vom 21. bis 25. September kommen nun die Vierspänner-Fahrer zu ihren Weltmeisterschaften. Bundestrainer Karl-Heinz Geiger hat im Interview über sein Team und seine WM-Erwartungen gesprochen.


Die WM in Pratoni naht – wie blicken Sie der WM entgegen?
Karl-Heinz Geiger: Wir haben mit Mareike Harm eine sehr gute Dressurfahrerin und mit Michael Brauchle einen echten Marathonspezialisten. Dieses Jahr hat sich im Laufe der Saison mehr und mehr herauskristallisiert, dass sie und ihre Gespanne hervorragend in Form sind. Durch diese Kombination fahren wir mit einer sehr großen Erwartung nach Italien. Wir streben ganz klar einen Medaillenrang an, aber momentan sind die Chancen so gut wie lange nicht mehr, dass wir vielleicht auch Mannschaftsgold erreichen können – und vielleicht sogar Gold im Einzel.

Seit dem 9. August steht Ihr Team fest.
Karl-Heinz Geiger: Ja, genau. Unsere drei Teamfahrer sind Mareike Harm, Michael Brauchle und Georg von Stein. Die drei Einzelfahrer, die zugleich Reservefahrer für das Team sind, sind René Poensgen, Anna Sandmann und Dirk Gerkens. 

Geben Sie uns zu jedem Fahrer eine kurze Charakterskizze?
Karl-Heinz Geiger: Mareike Harm fährt die Dressur mit viel Harmonie, arbeitet sehr konsequent in der Dressur und hat sehr gute Pferde. Michael Brauchle, unser Marathonspezialist, ist unheimlich schnell im Greifen und seine Pferde haben ein herausragendes Galoppiervermögen. Viele Fahrer haben niederländische Gelderländer im Gespann, Michael hat Warmblüter aus deutscher Zucht – das ist beim Galoppieren schon ein Unterschied, gerade in der Beschleunigung. Georg von Stein ist ein Routinier. Er war schon vielfach in der Mannschaft, hatte jetzt eine Zeit des Aufbaus mit neuen Pferden im Team, ist aber wieder sehr gut drauf. René Poensgen hat auch ein tolles Gespann mit ganz viel Harmonie und zeigt in allen drei Disziplinen sehr solide Leistungen. Eine junge Fahrerin ist Anna Sandmann, die schon viel Erfahrung mit Zweispännern hat. Ihre große Stärke ist auch die Dressur. Dirk Gerkens war schon Pony-Vierspänner- Weltmeister, fährt seit einigen Jahren Großpferde, die er alle selbst gezüchtet hat, und hat sich in diesem Jahr in der Dressur nach vorne gearbeitet. Im Gelände ist er auch sehr schnell, hat aber manchmal noch den ein oder anderen kleinen Abstimmungsfehler. Und Altmeister Christoph Sandmann kommt auf jeden Fall mit nach Pratoni – zur Unterstützung, natürlich in erster Linie für seine Tochter Anna.

Die stärkste Konkurrenz in der Teamwertung kommt – wie in den Vorjahren – aus den Niederlanden?
Karl-Heinz Geiger: Richtig. Bram und sein Vater Ijsbrand Chardon sind Top-Fahrer mit guten Möglichkeiten, aber unsere Stärke liegt im Marathon: Wenn es bei Michael Brauchle einigermaßen normal läuft, kann den im Moment keiner holen. Auf der letzten Europameisterschaft hat Michael dem Zweitplatzierten zehn Punkte abgenommen. Und in der Dressur ist Mareike immer ganz vorne dabei, da ist höchstens noch Boyd Exell vor ihr. Und da beim Fahren in jeder Disziplin nur die beiden besten Resultate je Teilprüfung gewertet werden, haben wir eine sehr gute Ausgangssituation.

Und wie sieht es mit Dauergewinner Boyd Exell aus?
Karl-Heinz Geiger: Es ist naheliegend, dass er auch dieses Jahr wieder Einzelweltmeister wird, aber weitere Favoriten sind für mich auch die beiden Chardons und unser Michael Brauchle.

Kennen Sie die Örtlichkeiten in Pratoni schon?
Karl-Heinz Geiger: Bisher nur von Bildern. Die Hindernisse sind relativ offen und großzügig gestaltet, es sind auch einige mobile Hindernisse dabei, auf denen auch besonders viele abwerfbare Bälle liegen. Bei diesen Hindernissen muss man auf sehr genaues Fahren achten.

Auf welche Teildisziplin freuen Sie sich am meisten?
Karl-Heinz Geiger: Auf den Marathon, obwohl ich beim Hindernisfahren am aufgeregtesten bin – da hängt alles am seidenen Faden. Einmal zu weit links oder rechts und der Ball ist weg und schon haben wir vielleicht einen Platz verloren. Aber der Marathon ist das Tollste.

Weitere Infos zur Vierspänner-WM und zum deutschen Team gibt es unter → LINK

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Alle Informationen, ganz viele Fotos von Swingletree Photography in den nächsten Tagen auf Hippoevent → LINK

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