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Finale... Deutsche Vierspännerfahrer werden Dritte im Nationenpreis - Mareike Harm Vierte in der kombinierten Einzelwertung

Die deutschen Vierspännerfahrer haben den diesjährigen Nationenpreis beim CHIO Aachen mit 352,52 Punkten auf dem dritten Platz beendet.

Im abschließenden Kegelfahrern waren die bis dahin an dritter Stelle liegenden Belgier auf den zweiten Platz (346,44 Punkte) hinter die siegenden Niederländern (315,98 Punkte) aufgerückt.

In der Einzelwertung erzielte Mareike Harm (Negernbötel) das beste Ergebnis aus deutscher Sicht. Mit 170,57 Punkten belegte sie den vierten Rang, ihr bisher bestes Einzelergebnis in der aus Dressur, Marathon-Fahrt und Kegelfahren kombinierten Prüfung der Vierspänner in Aachen.

Das Kegelfahren am Sonntagmorgen war nichts für schwache Nerven. Wie erwartet hatte Dr. Wolfgang Asendorf einen technisch sehr anspruchsvollen Kurs aufgebaut, bei dem die knapp bemessene Zeit hohe Ansprüche an die Fahrkunst der Teilnehmer stellte.

„Wir sind eben in Aachen“, erklärte der Parcourschef mit einem Schmunzeln, „hier messen sich die Weltbesten“. Tatsächlich gab es nur vier strafpunktfreie Runden.

Als erster deutscher Fahrer musste Georg von Stein (Modautal) in den Parcours, der mit hohem Tempo und viel Risiko die Durchfahrten anging. „Das haben wir noch nicht so richtig im Griff“, bedauert er sein Ergebnis von 10,08 Strafpunkten. „Zwei meiner Pferde sind noch recht jung, sie sind sehr ehrgeizig. Ich habe noch ein Problem, sie aus hohen Tempo wieder geregelt zu bekommen. Das zeiht sich wie ein roter Faden durch die letzten drei Turniere. Mein Gespann hat viel Perspektive, aber die Sicherheit für eine so anspruchsvolle Prüfung wie in Aachen fehlt uns leider noch“. Er schloss die Einzelwertung mit 189,73 Punkten auf dem 13.Rang ab.

Das Streichergebnis für die deutsche Mannschaft lieferte im Kegelparcours Michael Brauchle (Aalen), der 13,39 Strafpunkte sammelte. Er vermisste schmerzlich sein Erfolgspferd Carola, eigentlich die Leistungsträgerin seines Gespanns, die zwar nach einer Verletzung wieder im Training ist, jedoch noch nicht wieder einen so anspruchsvollen Wettkampf wie in Aachen bestreiten kann. Nicht nur Carolas Ausfall musste kompensiert werden, auch Hennessy, der noch in Budapest zum Gewinn der Mannschafts-Silbermedaille beigetragen hatte, musste aus gesundheitlichen Gründen im Stall bleiben. Ersatzpferd Smiley ist auf diesem hohen Niveau noch nicht sehr erfahren, es wurde also schwer für Brauchle. In der Endabrechnung landete er auf Platz zehn der Einzelwertung (185,44 Punkte).

Selten war der Abstand zwischen den führenden Gespannen so gering wie in diesem Jahr in der Soers, niemand durfte sich einen Abwurf erlauben. Die geforderte Nullrunde gelang Boyd Exell, der Weltmeister aus Australien setzte Mareike Harm, die letzte deutsche Starterin, noch mehr unter Druck. Die Holsteinerin zeigte sich nervenstark. In der erlaubten Zeit, leider jedoch mit einem Abwurf fuhr sie durch den Kegelparcours. Die drei Punkte kosteten sie den bis dahin belegten dritten Platz, dennoch war sie zufrieden mit der Leistung ihrer Pferde.

„Das ist nichts für meine Nerven“, seufzte Equipechef René Poensgen (Eschweiler) nach ihrer Vorstellung, die schlussendlich die Sicherung des dritten Platzes in der Mannschaftswertung für das deutsche Team bedeutete.

Ohne Strafpunkte beendete der Niederländer Koos de Ronde, die Prüfung und sicherte sich 167,17 Punkten hauchdünn den zweiten Platz im Preis der Familie Richard Talbot (167,17 Punkte). Damit schlug er denkbar knapp Weltmeister Boyd Exell, der mit 167,96 Punkten Platz drei belegte.

Ijsbrand Chardon (Niederlande) konnte sich einen Abwurf leisten und siegte dennoch überlegen (164,00 Punkte) in der Gesamtwertung. Damit wird sein Name zum zwölften Mal auf der Siegertafel in der Aachener Soers eingraviert.

Für die niederländischen Mannschaft ist es bereits der 18. Eintrag seit 1983, dem ersten Austragungsjahr des Nationenpreises im Fahren in Aachen, das ist Rekord.

In der Siegerrunde des Kegelfahrens, das keinen Einfluss hat auf die Mannschaftswertung oder das Klassement in der Einzelwertung der Kombinierten Prüfung hatte, aber als eigenständige Prüfung gilt, war der Tscheche Jiri Nesvacil der Schnellste. Er steuerte seine vier wunderschönen Kladruber Schimmelhengste in sensationellen 68,95 Sekunden durch den verkürzten Parcours.

 

Marathon 17.September... Michael Brauchle Vierter auf der Marathon-Fahrt - Deutsches Team weiter auf Platz zwei Aachen

Der CHIO-Samstag steht traditionell im Zeichen der Geländeprüfungen.

Nach dem Vielseitigkeitsreitern gingen die Vierspänner auf die Strecke. Als bester deutscher Fahrer beendete Michael Brauchle (Aalen) den Marathon auf dem vierten Platz (119,88 Punkte). Das deutsche Team konnte seine Position aus der Dressur halten und rangiert weiterhin an zweiter Stelle im Nationenpreis (312,98 P.) hinter den Niederlanden (339,40 P.).

In der Einzelwertung der Kombinierten Prüfung liegt Mareike Harm (Negernbötel) mit 167,57 Punkten auf dem dritten Platz, ihr bisher bestes Ergebnis in Aachen.

So richtig rund lief es in der Geländeprüfung bei keinem der deutschen Fahrer.

Michael Brauchles Kommentar im Ziel drückte es wohl am besten aus: „Durchwachsen. Lief nicht so richtig rund“.

Erst in der vorigen Woche stellte sich heraus, dass Brauchle in Aachen nicht auf sein Erfolgsgespann aus Budapest zurückgreifen kann, sondern mit Smiley ein junges, auf diesem Niveau eher wenig erfahrenes Pferd einsetzen muss. Der Wallach bewältigte seine Aufgabe „nett“, wie der Mannschafts-Silbermedaillengewinner der Europameisterschaften vor zwei Wochen beschrieb, aber es war wohl auch Smiley geschuldet, dass Brauchle auf einem für ihn enttäuschenden vierten Platz den Marathon abschloss. In der Kombinierten Wertung liegt er nach Dressur und Gelände mit 172,05 Punkten auf dem siebten Rang.

Unmittelbar nach Brauchle kam Mareike Harm (Negernbötel) ins Ziel, auch sie nicht ganz zufrieden. „Ich hatte nach dem schnellen Marathon in Budapest wohl noch nicht richtig umgeschaltet, dieser Marathon war doch etwas anders. Hindernis eins und zwei bin ich zu schnell angegangen, daraus resultierten mehrere kurze Stopps, um das richtige Tor zu treffen, das ist mir zum Verhängnis geworden. Bei uns sitzt heute irgendwie der Wurm drin.“ 125,52 Punkte bedeuteten Platz zehn für die Holsteinerin. In der Einzelwertung befindet sie sich dank ihrer guten Dressurleistung auf dem hervorragenden dritten Platz (167,57 Punkte).

Auch Georg von Stein (Modautal) war mit seiner Geländefahrt nicht zufrieden. „Playboy, mein rechtes Vorderpferd, hatte heute unerwarteten Respekt vor den Pfosten in den Hindernissen. Jedenfalls ist er heute immer ein bisschen zurück geblieben, war teilweise eine halbe Pferdelänge hinter dem linken Vorderpferd. Dann ist so ein Gespann natürlich schlecht zu lenken, das hat mich in jedem Hindernis viel Zeit gekostet“. Sein Ergebnis mit 125,34 Punkten und Rang neun im Marathon lassen ihn in der Einzelwertung mit 179,65 Punkten in den morgigen Kegelparcours starten.

Dort wird der Niederländer Ijsbrand Chardon als Führender (161,00 Punkte) und darum letzter Starter in den Parcours fahren, er führt mit Weile das Starterfeld vor seinem Mannschaftskollegen Koos de Ronde (167,17 Punkte) an.

Überraschend die Position des neunmaligen Aachen-Gewinners Boyd Exell, der sich auf einem für ihn ungewohnten vierten Rang einordnen muss (167,96 Punkte). Mit ihren Ergebnissen liegen die Gespanne auf den Plätzen zwei bis vier nur „um eine Nasenlänge“ voneinander entfernt, ein ganz spannendes Kegelfahren ist für den morgigen Tag jedenfalls angesagt.

„Das wird richtig schwer“, erwartet der in Aachen agierende Equipechef René Poensgen (Eschweiler). Deutlich weniger Spannung wird es beim Mannschaftsergebnis geben, auch wenn alle drei deutschen Teammitglieder sehr gute Kegelfahrer sind, zu weit sind sie im Ergebnis hinter den Niederländern. Diese werden mit Ijsbrand Chardon, seinem Sohn Bram und dem heutigen Marathonsieger Koos de Ronde voraussichtlich einen entspannten Wettkampf fahren und zum 18. Mal seit dem ersten Nationenpreis im Fahren in Aachen 1983 auf dem Siegertreppchen ganz oben stehen.

„Mit der Platzierung auf dem zweiten Platz in der Mannschaftswertung sind wir ganz zufrieden, mit den Ergebnissen aus dem Marathon nicht“, fasst René Poensgen die Gemütslage im deutschen Fahrerlager zusammen. „Im Gelände haben wir uns deutlich mehr erhofft. Morgen können wir den Abstand zu den Niederländern vielleicht noch etwas verringern, schlagen werden wir sie sicher nicht“. Dicht hinter dem deutschen Team liegt die Mannschaft aus Belgien (342,09 Punkte). Diese gilt es auf Distanz zu halten. Die Belgier haben das jüngste Team der in Aachen startenden Nationen, sind mit Glenn Geerts, Dries Degrieck und Tom Stokmans hoch motiviert.

 

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ALRV-Vizepräsident Baron Wolf von Buchholtz und Wolfgang "Tim" Hammer, Geschäftsführer Martello Immobilienmanagement GmbH & Co. KG, gratulieren Vierspänner-Fahrer Boyd Exell zum Sieg. Foto: CHIO Aachen/Michael Strauch

Dressur 15. September... Sage und schreibe neunmal hat Vierspänner-Fahrer Boyd Exell den Preis der Familie Richard Talbot beim CHIO Aachen gewonnen.

Heute, im Preis der Martello Immobilien Management GmbH & Co. KG, der ersten der drei Teilprüfungen für die Vierspänner-Fahrer, meldete der Australier Anspruch auf seinen zehnten Coup an. Mit 36,32 Minuspunkten hat Boyd Exell (AUS) die Dressurprüfung der Vierspänner klar für sich entschieden. An zweiter Stelle reihte sich die Schleswig-Holsteinerin Mareike Harm mit 42,05 Minuspunkten ein, gefolgt von dem niederländischen Vater-Sohn-Duo Bram und Ijsbrand Chardon. Wobei Sohn Bram seinen Vater hinter sich ließ. Chardon Junior kam auf 42,78 Minuspunkte, Chardon Senior auf 43,32 Zähler. Der Preis der Martello Immobilien Management GmbH & Co. KG ist die erste von drei Teilprüfungen, die die Fahrer zu absolvieren haben, und die über die Rangierung in Einzel- und Mannschaftswertung entscheiden. Die Einzelwertung wird traditionell um den Preis der Familie Richard Talbot ausgetragen. Boyd Exell, der ja auch fünf Weltmeister-Titel hält, war in den Jahren 2003, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2016, 2017 und 2019 siegreich. 2021 könnte also Nummer zehn werden.

DI

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