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Ein Unfall, und die Verletzung des Beifahrers, brachten das Aus im WM Marathon für das Gespann von Jacek Kozłowski, auf dem Weg zum Podiumsplatz. Super unterwegs mit 2 Bestzeiten!!! und weiteren Topzeiten in den Hindernissen, musste der Polnische Routinier in Hindernis 7 aufgeben.

ŁukaszŁukasz Budzisz, der Groom von Jacek Kozłowski ist am Weg der Besserung... er verletzte sich im WM Marathon der Zweispänner. Rasant unterwegs, kollidierte das Gespann, in Hindernis 7 der schweren Geländeprüfung des Championats im Niederländischen Kronenberg, mit einem Hinderniselement. Łukasz verlor dabei den Halt auf der Kutsche, und wurde gegen den Pfosten geschleudert. Dabei verletzte sich der erfahrene Beifahrer am Brustkorb - zu Hause in Polen, wurden im Krankenhaus Rippenbrüche diagnostiziert. Sehr schmerzhaft... besonders weil Łukasz so gerne lacht...

Szybkiego powrotu do zdrowia!

Wir wünschen Łukasz, dass er ganz bald wieder fit ist, und wieder ohne Schmerzen lachen und Witze machen kann!

Die Knochen werden wieder heilen...aber eine Sache macht Viele in der internationalen Fahrsport Gemeinschaft fassungslos:

"Das kann doch nicht sein..."

Für Viele schockierend ist die Tatsache, dass während der laufenden Bewerben der FEI Weltmeisterschaften der Zweispänner, auf der Turnieranlage in Kronenberg kein Rettungsfahrzeug für Notfälle vor Ort war. Die wenigsten Fahrer und Chef d'Équipes wussten über diese Situation Bescheid.

Dies dürfte mit den Vorschriften in den Niederlanden konform gehen - ist aber - insbesonderer während eines schweren WM Marathons... mit 98 Gespannen in 8 hochanspruchsvollen Hindernissen - unverantwortlich.

Gespannfahren - im Wettkampf Modus, und da insbesondere die Geländeprüfung, ist ein nicht ungefährlicher Sport. Es können Unfälle passieren. Die Vergangenheit hat gezeigt, das schwere Unfälle mit Personenschaden leider möglich sind. Schwere Verletzungen sind nicht auszuschliessen. Die Zeit die vergeht, bis es zu einer optimalen Versorgung von Verletzten kommt - kann über Leben und Tod entscheiden. 

Im gegebenen Fall von Łukaszs Unfall... und der im Krankenhaus getroffene Diagnose von gebrochenen Rippen, kann es bei Komplikationen zu einem lebensbedrohenden Zustand der verletzten Person kommen.

Polnische Fahrsportfans - keine Sanitäter - haben Łukasz aus dem Hindernis gebracht, und auf die Wiese gelegt. Dort musste der junge Mann mehr als 15 Minuten warten, bis eine Rettung kam.  Im Ernstfall sind 15 Minuten eine sehr lange Zeit die zwischen Leben und Tod entscheiden kann.

Das kann man sich eigentlich nicht vorstellen... bei einer WM - einem Profiveranstalter

In den meisten Europäischen Ländern wäre eine Situation, wie bei der FEI Weltmeisterschaft der Zweispänner im Niederländischen Kronenberg, nicht möglich.

Selbst bei den kleinsten Pferdesport Veranstaltungen ist ein Rettungswagen - ein Sanitätsfahrzeug - mit dem dazugehörigen Fachleuten am Turniergelände, obligatorisch vorgeschrieben.

Ohne der Anwesenheit eines Nottfallsfahrzeug mit Besatzung, ist zum Beispiel in Österreich, ein aktiver Wettkampf nicht möglich. Wenn kein Rettungswagen vor Ort ist - können keine Bewerbe stattfinden.

Sollte dieses Rettungsfahrzeug das Turniergelände verlassen - aufgrund eines Einsatzes, oder warum auch immer, muss das aktive Geschehen - die laufenden Bewerbe sofort unterbrochen und gestoppt werden.

Die vorgeschriebene Ausstattung bzw Klassifizierung dieses, für medizinische Notfälle bereitstehende Fahrzeug, und seine Besatzung, ist von Land zu Land etwas unterschiedlich - aber die Anwesenheit eines Notfallsfahrzeug mit Team, direkt am Ort des Geschehens ist ein Muss.

Ja - das ist leider auch mit Kosten für den Veranstalter verbunden. Es kann mit mehreren tausend Euro das Budget einer grossen Pferdesport Veranstaltung belasten.

Im "Worst-Case"... daran wollen wir ja gar nicht denken. Daran zu sparen, ist wohl die schlechteste Position!

 

"Wie kann das sein..."

OK... nach den Gesetzen in den Niederlanden ist eine Rettungswagen, für den Transport von Verletzten, in Bereitschaft am Tunriergelände, nicht vorgeschrieben.

Internationale Fahrturniere laufen unter FEI Reglement - mit sehr schwammigen Formulierungen zu diesem Punkt. Sicherlich eine dringend zu verbessernde Situation.

Aber bei Championaten sieht es ja nochmals etwas anders aus. 

Um ein FEI Championat ausrichten zu können, ist ein umfangreicher und sehr informationsintensiver Bewerbungsprozess der Veranstalter notwendig. Projektanalysen und Besichtigungen der FEI Experten, gehen dem Zuschlag für eine Championatsaustragung voraus.

Umfangreiche Verträge werden verfasst. Viele - auch ganz grossen - Veranstaltern im Pferdesport, sehen sich mittlerweile ausser Stande, die hohen Auflagen und Forderungen der FEI erfüllen zu können. Wirtschaftliche Garantien, medienrechtliche Verpflichtungen, Betreuung der FEI Funktionäre vor Ort, uvm... füllen viele Seiten Vertragspapier.

...und darin findet man keinen Platz für eine Vorschrift die Menschenleben retten kann?

 

Jacek Kozłowski mit Groom Łukasz Budzisz... mit Bestzeiten in den Hindernissen 1 und 5, und zweitbeste Zeit in Hindernis 6... 

Jacek Kozłowski B2

 

 

 

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