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An allererster Stelle steht das Wohl der Pferde... Tierschutz im Pferdesport... Themen aktueller denn je. Ein Zwischenfall bei den FEI Europameisterschaften der Springreiter zeigt auf, wie diffi­zil die Aussendarstellung, das positive Bild des Pferdesports in der Gesellschaft, ist.

Als der Niederländer Marc Houtzager, beim Finale der FEI Europameisterschaften der Springreiter 2019, im Stadion von Rotterdam, NED, seinen Parcours ritt - gerade mit dem tollen 12jährigen Schimmelwallach Sterrehof's Calimero den zweiten Sprung überwunden hatte, passierte das, für den Pferdesport, NOCH Ungewöhnliche.

Unerwartet begaben sich zwei Demonstranten auf den Parcoursplatz. Ein Mann und eine Frau, beide mit freiem Oberkörper, rannten den Athleten in den Weg. Am Körper bemalt, und in den Händen hielten sie Transparente: „Equestrian Shows are abuse“ | „Turniere sind Missbrauch“ und „Stop Horse Slave“ | "Stoppt die Versklavung der Pferde".

Der Reiter Marc Houtzager war irritiert. „Ich hörte das Publikum, dachte ich hätte den falschen Weg genommen“, kommentierte der Niederländer. „Aber dann war ich wieder konzentriert. Am Ende der Dreifachen habe ich irgendetwas mitbekommen, aber ich war so fokussiert, ich bin einfach weiter geritten.“

Der Zeitfehler, den das Paar in deren Null-Springfehler Runde, auf der Ziellinie kassierte, wurde folgend, von der Richter Jury, wegen der Störung, gestrichen. Marc Houtzager und Sterrehof's Calimero klassierten sich in den FEI Europameisterschaften der Springreiter 2019, auf dem 8. Rang der Finalwertung.

Ein Ereignis, dass zum Nachdenken anregt... ein sehr gefährliche Aktion für alle Beteiligten... und extrem unfair für Pferd und Reiter! Aber nur auf die Demonstranten zu schimpfen, ist wohl nicht das beste Konflikt Management. Den der Konflikt ist bereits ständige Realität - entstehend aus Unverständnis, das sich auch, durch eine immer mehr von einem reelen, vernünftigen Zugang im Umgang mit Tieren entfernende Gesellschaft, und eines doch  im Pferdesport immer wieder unsensiblen gestalteten Bild nach Aussen, sowie den paar "Schwarzen Schafe", wo jeder einzelne einer zu viel ist, bietet.

Video von Rijnmond TV

 

Ein persönlicher Blick zum Fahrsport... der Fahrsport ist bis jetzt, NOCH in einer glücklichen Lage, die hauptsächlich darauf beruht, dass er in der Randsportart Pferdesport, eine sehr unauffällige Rolle spielt. Nur äußerst selten im TV und nicht von grossem allgemeinen Interesse.

Doch auch schon im Fahrsport gab es bereits Aktivitäten von Tierschutz Vereinigungen und Aktivisten.

Und wirft man einen Blick zum Thema "Pferde vor Kutschen", so sieht die Welt der Kuschen Fahrer, der Touristen Attraktionen rund um den Erdball, schon ganz anders aus. Bei jedem Unfall, wo Pferde und Kutschen beteiligt sind, wird das Verbot gefordert, Pferde einzuspannen.

Von den traditionellen Wiener Fiakern, den Gespannen bei Brauchtumsveranstaltungen, bis hin zu den Einspännern im Central Park in New York... kritische Betrachtungen... die Medien sind voll davon. 

Ein Sitzstreik beim Traditionsfahren, Proteste im Vorfeld von Veranstaltungen... NOCH fahren wir aber auf der "Inseln der Seligen".

NOCH... denn es ist erschreckend, wie unsensibel die kleine Fahrsport Community selbst mit diesem Thema immer wieder umgeht. 

Sind es beispielsweise die Regeln des Turniersports - international und vielfach national - immer unter dem, über allen stehenden Glorienschein und  Leitsatz "Welfare of the Horse" | "Das Wohl des Pferdes". Bei genauem Hinsehen bieten diese doch Freiraum, den Satz "Zuerst das Pferd - und dann der Sport", mit einigen Attributen wie "Wohl der Organisatoren", "Selbstdarstellung" und "Spass", sowie "perverser Publikumswirksamkeit" zu ergänzen.

Wir können nicht davon ausgehen, dass alle Menschen, die den Fahrsport vor Augen bekommen, das Verständnis und das Wissen haben, um Bilder richtig zu deuten und zu beurteilen. Wir wollen Zuseher, wir dürsten im Fahrsport nach Publikum... aber ist es zum Beispiel "positiv publikumswirksam" das Ziel eines Marathons, als Attraktion auf die Bühne zu stellen?

Nach einer schweren Geländeprüfung, den Pferden nicht die verdiente Ruhe und beruhigende professionelle Betreuung zu gönnen? Das Ziel eines Marathons vor Publikum, mit Bierzelt Atmosphäre,... ist dass das Bild, welches der doch sehr vereinzelt vorkommende Spezies des Besuchers von Fahrturnieren, am Tag des Highlights jedes Fahrsportevents, präsentiert werden soll?

 

Das Bild nach Außen... die seltenen Auftritte des Fahrsports in den Medien zeigen sich aktuell kontrolliert, die professionellen LIVE Videoübertragungen vermeiden größtenteils detailgenaue Unfallbilder, und bist JETZT, hauptsächlich durch die Seltenheit, ist TV und Video Streaming von unschönen Bildern des Fahrsport größtenteils nicht vorhanden.

Anders ist die Situation in den Sozialen Netzwerken.

Facebook und Co zeigen immer häufiger erschreckende und unverständliche Darstellungen des Fahrsports... Fotos und Videos,

- die einem ernüchtern - hinsichtlich der Motivationen,

- die einem erschrecken - hinsichtlich ihrer Popularität,

- und die mich sehr nachdenklich werden lassen.

Jeden sollte dich der Verantwortung gegenüber des Sport bewusst sein - im täglichen Umgang mit den SportPARTNERN, den Pferden, bei seiner Präsentation und seiner Funktionen in sportlichen Wettkämpfen, bei jeder Veröffentlichung von Fotos und Videos, bei jedem "POST", bei jedem Kommentar... ja bei jedem "LIKE" und jedem "TEILEN" auf dem Spielplatz der sozialen Medien.

Was meint Ihr darüber? Wir freuen uns Eure Meinung darüber zu hören... MAIL

Hippoevent | Jacqueline Zimmermann

 

 

 

 

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