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Der vielfache Ungarische Weltmeister Zoltán Lázár wurde nach einer sehr guten Dressur (mit der Wertnote 43.12 – topplatziert) bei den Weltmeisterschaften der Zweispänner in Lipica eliminiert, da bei seinen Pferden die Ohrenhauben beim Nasenriemen fixiert waren, und dies – neu im FEI Regelwerk 2017 - verboten ist.

Eine doch sehr befremdende Sanktion durch die Richtergruppe, hinsichtlich der Tatsache, dass nicht nur das Gespann von Zoltán Lázár  mit diesem „Makel“ die Dressur fuhr, sondern mehrere Fahrer ebenso und diese weiterhin – ohne Sanktionen -  in der Wertung geführt werden.

Sicherlich ein Thema das man, neben so vielen weiteren umstrittenen Vorfällen im internationalen Fahrsport in den letzten Monaten, doch noch genauer analysieren werden wird. Wir werden auf Hippoevent darüber berichten.

Durch die Eliminierung ist der ungarische Mannschaftsfahrer Zoltán Lázár aus der Wertung genommen. Sein Ergebnis zählt nicht mehr für die Team- und auch nicht in der Individualwertung des Championats. Er wäre berechtigt gewesen im Marathon und im Hindernisfahren zu starten, was er aber aus verschiedenen Gründen nicht tut.

-          Sein Ergebnis kann das Ungarische Team (Vilmos Lázár & Martin Hölle), dass trotz diesen Vorfalls nach der Dressur an Platz 1 der Mannschaftswertung liegt, nicht mehr unterstützen.

-          Zoltán Lázár hatte im Marathon des CAI Nebanice in Tschechien, einen schweren Unfall mit dem Vierspänner, bei dem er sich massiv an der Schulter verletzte. Er musste dadurch auf den Start bei den Europameisterschaften der Vierspänner 2017 verzichten. Gegen den Rat seiner Ärzte, bereitete er sich doch weiter auf die Zweispänner WM vor, um das Ungarischen Team, gemeinsam mit seinem Bruder Vilmos Lázár und Martin Hölle, bei der Titelverteidigung des  FEI Mannschafts-Weltmeistertitels, zu unterstützen.

-          Ebenso möchte er zum Wohl und aus Rücksichtnahme auf seine Pferde, nicht diesen schweren Marathon fahren – ohne Aussicht auf die Wertschätzung des grossen gemeinsamen Einsatzes im sportlichen Wettbewerb.

Das Team, die Familie und Freunde, sowie die tausenden Fans in Ungarn, sind derzeit sehr enttäuscht, deprimiert und traurig.

Team Lazar: “Wir denken, dass die modifizierte Regel für das Wohlergehen der Pferde gemacht wurde. Das ist sehr gut und in Ordnung. In diesem Fall jetzt, war es nicht das Ziel diese Regel zu verletzen, und sich einen Vorteil zu verschaffen.

Die Ohren der Pferde konnten sich frei bewegen, die Ohrenhauben sind aus einem sehr elastischen Material, und passen den Pferden perfekt. Es wurden weder die Ohren gedrückt, noch wurden die Pferde im Ohrenspiel behindert.  Auch keinerlei Spannung durch das Material zwischen Ohren und der Befestigung ist gegeben.“

Es ist eine neue Bestimmung in den FEI Regeln – es war ein Fehler – eine Unachtsamkeit – durch die weder die Pferde behindert oder beeinflusst wurden, noch die sich in irgendeiner Weise auf die sportliche Leistung auswirkte, und die tolle Performance in der Dressur beeinflusste. Auch andere Fahrer haben diese neue Regelung nicht bedacht, und sind in der gleichen Situation die Dressur in Lipica 2017 gefahren. Eliminierung ist die härteste mögliche Strafe… auch OK – aber wenn dann nicht nur Einen - den der in der Favoritenrolle ist.

Regeln gelten für Alle… oder ist das nicht mehr so im Fahrsport?

 

Zur Information Bericht über die Eliminierung... LINK

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