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Ein voller Erfolg war das Internationale 2*Fahrturnier in Norditalien, 60 km nordwestlich von Lipiça, wurde von der italienischen Kavallerie-Vereinigung als Teil einer 3-wöchigen Festlichkeit organisiert,  die auch eine simulierte Fuchsjagd und ein Vielseitigkeitsturnier beinhaltet. Der Anlass war die Hundertjahrfeier des glorreichen Kavallerieangriffs der Brigade von Pozzuolo del Friuli während des 1. Weltkrieges, der mit einer Goldmedaille belohnt wurde und nun die jährliche Kavalleriefestlichkeit darstellt.

Die Lage ist definitiv unvergleichlich: eine neun-spitzige, sternförmige Festungsstadt, die als ein unüberwindliches Verteidigungssystem konzipiert wurde und drei Schutzlinien aufweist, die beiden ersten in venezianischen Zeiten, die dritte unter Napoleon errichtet. Umgeben von perfekt erhaltenen 7-km-langen Befestigungsanlagen, gehört es zum UNESCO Weltkulturerbe. Dies war das Szenario der Wettkämpfe, die entlang der Wälle stattfanden, mit einer einzigen nahgelegenen Perspektive aller Wettbewerbsanlagen, inklusive Marathonhindernisse, zur Befriedigung aller Zuschauer.

Trotz starker Regenfälle ein paar Tage vor der Dressur, hielt der Boden des Vierecks und aller Turnierstrecken wirklich gut: kein Schlamm, keine Pfützen, nur ein bisschen tief, was im Allgemeinen für nicht hohen Dressurnoten sorgte. Die erfahrenen Fahrer hatten wenig Probleme, wie die junge Fahrerin  Ann-Christin Leeser aus Deutschland mit ihrem Pony-Einspänner, die nur 55,61 Strafpunkte in der Dressur sammelte und im Abschluss die einzige fehlerfreie  Runde im Kegelfahren ablegte. Auf jedem  Fall war jede Dressurlektion  ein Augenschmaus, zumal  jeder  die Gelegenheit hatte, aus dem reichhaltigen Musikrepertoire die eigene Lieblingsmelodie als Hintergrund für die Dressuraufgabe zu wählen, dank der sehr gut organisierten Sprecherin und Sound-Expertin  Martina Chizzoli.

Das Richtergremium war das beste der internationalen Szene, mit A. Counsell, Jury-Präsident der Zweispänner-Meisterschaft in Lipiça , J. Medina, Präsident der europäischen Vierspänner-Meisterschaft in Göteborg und S. Mullins, eine der gefragtesten FEI-Richterinnen. Trotz ihres hohen Niveaus waren alle sehr zuvorkommend und  bewerteten mit Professionalität alle Klassen , von den niedrigsten nationalen aufwärts. Sie waren sich einig, dass es ein kleines, aber sehr gut organisiertes Turnier war, dank auch dem hochengagierten AFAC-Team der lokalen Amateurfahrer und der zahlreichen Soldaten und Militäroffiziere, die alle möglichen Aufgaben und Ansprüche erfüllten. Für die Umgebung gibt es nur eine Definition: wunderschön! Und das Essen? Einfach lecker italienisch!

Der professionelle Einsatz der qualifizierten Stewards aus Ungarn und Österreich, der italienischen Technischen Offiziellen , TD Roland Morat und CD Gabriele Panier Suffat und der Turniersekretärin Valeria Nicolis wurden auch von der Jury gelobt.

Die A Phase des Marathons war eher anstrengend, mit sanften jedoch wiederholten Strecken bergauf und bergab entlang der Wälle. Die B Phase war für die Pferde leichter, da die Hindernisse unter Berücksichtigung der allgemeinen Fähigkeiten der nationalen (CAN) und internationalen (CAI) Fahrer gebaut wurden, was es den Athleten mit ihren Gespannen möglich machte, die Marathonstrecke zu bewältigen. Ein technischeres Layout wäre das Ziel, wenn an zukünftigen Veranstaltungen eine Reihe  hochrangiger Athleten aus dem Ausland ihre Teilnahme  bekunden würden . Die wenigen Ausländer, die sich an diesen unbekannten Ort gewagt haben, waren begeistert und erkundigten sich schon nach dem Datum des nächsten Jahres um andere Fahrer für eine Teilnahme zu motivieren.


Die Preisverteilung fand auf dem sechseckigen Stadtzentrum statt, mit allen Zivil- und Militärbehörden sowie dem Leiter des Fahr-Ausschusses der FN. Als Vertreter aller Konkurrenten fuhren einige Fahrer stolz mit ihrer Flagge bis auf den Hauptplatz, während die restlichen zu Fuß die 1-km-lange Strecke zurücklegten und dabei die Möglichkeit hatten, die Atmosphäre einer einmaligen Altstadt zu genießen. Sieger der Einspänner war Luca Cassottana, während bei den Zweispännern Giorgio Proietti die beste Leistung erbrachte. Giulia Arreghini gewann bei den Pony-Einspännern und Emilio Gamba bei den Pony-Zweispännern. Die deutsche YD Ann-Christin Leeser gewann den Preis für die beste Leistung der gesamten Show und Nachwuchs-Juniorenfahrerin Sara Bombelli wurde für die hervorragende Leistung als jüngste Konkurrentin geehrte.

Das Test-Turnier war ein Erfolg; es wäre erstrebenswert dieses mit gleichbleibender Qualität und Toporganisation zu  wiederholen. Das ist allerdings nur möglich, wenn zahlreiche Konkurrenten aus dem In-und Ausland ihr Interesse bekunden und  ein positives Feedback abgeben. Dann wird sofort ein günstiges Datum für eine eventuelle Wiederholung festgelegt.

pdfFINALRESULTAT ABC

  • Emilio_Gamba_P2
  • Giorgio_Proietti_H2
  • Giulia_Arreghini_P1
  • Leeser_Ann-Christin_YD_P1
  • Luca_Cassottana_H1
  • Sara_Bombelli_J_P1
  • collage_Palmanova

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